Aktive Leseförderung erreicht jugendliche Straftäter

Ein sehr informativer Artikel über solche Projekte in Fulda und Dresden findet sich in der Süddeutschen. Es lohnt sich auf jeden Fall den ganzen Artikel zu lesen, zumal auch (natürlich ausgewählte) Ergebnisse geschildert wurden. Ich würde ja gern mal die beiden Listen sehen (welche Bücher stehen zur Auswahl?).

Seit kurzem verhängt [der Jugendrichter] Mangelsdorf bei einigen handverlesenen Ersttätern keine Arbeitsstunden im Tierheim mehr. Wenn ihm der Jugendliche geeignet erscheint, darf er stattdessen einen Jugendroman lesen, freiwillig. Natürlich nicht irgendeinen. 14 Titel hat der Fuldaer Richter auf einer Liste versammelt. Wer zum Beispiel in der Familie Probleme hat, in der Schule gemobbt wird und selbst gewalttätig ist, dem setzt der Richter vielleicht Evil von Jan Guillou vor. Das Buch ist nicht einfach, erzählt Mangelsdorf, es geht darin “um starke Gewalthandlungen in einem Internat”. Beschrieben werden aber nicht nur die Angriffe, sondern auch, was sie bei den Opfern auslösen.

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Gefunden: Armin Wolf (ORF2, Twitter: ArminWolf) zwitscherte darüber vor etwa einer Stunde.

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Autor:khaering
Datum: Freitag, 16. April 2010 13:50
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Ein Kommentar

  1. Tweets that mention KATHALOG » Blog Archiv » Aktive Leseförderung erreicht jugendliche Straftäter -- Topsy.com
    Freitag, 16. April 2010 14:23
1

[...] This post was mentioned on Twitter by biblioblogs. biblioblogs said: CambridgeKathalog: Aktive Leseförderung erreicht jugendliche Straftäter: Ein sehr informativer Artikel über solche… http://bit.ly/cVrRVQ [...]

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