Daddy & Me : Leseförderung aus dem Gefängnis

In Vorbereitung auf mein baldiges Referat zur Benutzerkommunikation über Twitter, bin ich auf ein Leseförderungsprogramm der besonderen Art aufmerksam geworden. Die New York Public Library hat vor 10 Tagen das Projekt “Daddy & Me” abgeschlossen und natürlich über Twitter darauf aufmerksam gemacht.  Bibliothekare sind ins Gefängnis gegangen, um inhaftierten Vätern in mehreren Vorträgen die Wichtigkeit von frühkindlicher Leseförderung bewusst zu machen. Der eigentlich Kern des Projektes ist aber folgender: Die Väter werden dazu ermuntert, die Lieblingsbücher ihrer Kids zur Hand zu nehmen und sie auf CD zu sprechen. Für manche war es spaßig und interessant, viele scheinen auch damit gekämpft zu haben, bis es ihnen gelungen ist. Vor zehn Tagen haben jedenfalls alle acht Väter ihre Geschenke überreicht.

An der nachfolgenden Aufnahme kann man sehen,  dass sich richtige Talente unter den Knast-Papis befinden :-)

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Autor:khaering
Datum: Donnerstag, 25. November 2010 17:06
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Bibliothekarisch

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2 Kommentare

  1. Tweets that mention Harengus.net » Blog Archiv » Daddy & Me : Leseförderung aus dem Gefängnis -- Topsy.com
    Freitag, 26. November 2010 0:17
1

[...] This post was mentioned on Twitter by ApfelMuse and Katharina Häring, Katharina Häring. Katharina Häring said: Blogpost: Daddy & Me: Leseförderung einmal anders #nypl #gefängnis http://www.harengus.net/?p=606 [...]

  • 2

    Da eifert man in NY offensichtlich einem Leipziger Vorbild nach, denn die Gefängnispsychologin der JVA Leipzig hat es vor zwei Jahren eine Runde weiter getrieben. Sie hat die inhaftierten Väter dazu gebracht, ein Kinderbuch zu schreiben, in dem sie ihren Kindern erklären, warum sie inhaftiert sind.

    Die Idee mit dem Hörbuch hat Bernhard Schlink in umgekehrter Version verarbeitet und das Buch entsprechend “Der Vorleser” genannt.

    Aber eine schöne Idee ist es allemal immer

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